Bericht

Konzertreise der Big Band ans IJsselmeer


Am 25.05.2015 machten sich 23 junge und jung gebliebene Mitglieder der Big Band unseres Gymnasiums auf den Weg in die Niederlande, genauer gesagt ans Ijsselmeer, der trotz seines Namens ein Süßwassersee ist, wie wir sicher bestätigen können. Nach mehreren Stunden Fahrt und ausgelassener Stimmung erreichten wir den Heimathafen unseres Zweimasters Beantra in Lemmer. Die folgende Wartezeit überbrückten wir mit einem spontanen unplugged-Hafenkonzert. Von Applaus bis hin zu Hupen waren sämtliche Reaktionen dabei. Danach durften wir endlich aufs Schiff! Über eine schmale Planke transportierten wir sämtliches Equipment in eine unserer Kabinen. Im Gruppenraum folgte eine Einweisung zum grundsätzlichen Verhalten an Deck durch unseren Kapitän Otto und seinen erster Maat Thomas. Bekocht wurden wir an diesem Abend vom Blechbläsersatz (während die anderen die Stadt erkundeten). Nach dem Essen richteten wir uns noch ein und gingen dann bald schlafen, gespannt auf die ersten Segelerfahrungen.


Der nächste Morgen startete zeitig und unmittelbar nach dem Frühstück erhielten wir einen Crashkurs in Sachen Knoten, Segel setzen oder Wenden. Unser Ziel an diesem Tag war das Drommedaris in Enkhuizen, der alte Wachturm, der zur Kulturbühne umgebaut wurde. Ein paar Niederländer werden sich an diesem Nachmittag über einige Personen gewundert haben, die mit Verstärkern durch die Innenstadt liefen, die größer waren als manch ein/e Trompeter/in. Das Konzert dann war ein Erfolg, es gab viel Applaus von einigen, teilweise weit angereisten Zuschauern. Den Abend verbrachten wir wieder gemeinsam auf dem Schiff.


Zielort des dritten Tages war der Hafen von Hoorn, einer größeren Stadt im Westen des Ijsselmeers. Da wir keinen Auftritt vereinbart hatten, legten wir entspannt an und genossen das unerwartet sonnige Wetter. Beeindruckt von der Kulisse des modernen Hafens beschlossen wir, einen spontanen Auftritt an Deck der Beantra zu geben, der von Touristen wie von Einheimischen gut besucht wurde, sodass wir uns etwas dazuverdienen konnten. Später am Nachmittag gab eine kleine Formation aus der Big Band noch etwas Barjazz im Cafe Winston im Stadtzentrum zum besten, bevor wir uns abends zum Burgeressen im Schiff wiedertrafen. Wir genossen den langen Abend nach einem entspannten Tag.


Tag vier führte uns schließlich wieder zurück in den Heimathafen Lemmer, wo für abends ein Konzert im Restaurant „beach club“ direkt am Hafen vereinbart war. Mit Hilfe unserer Schiffskameraden brachten wir unser Equipment an die wunderschöne Kulisse direkt vor dem Ijsselmeer und spielten ein letztes Mal vor niederländischem Publikum unser Programm, das von den Zuhörern begeistert aufgenommen wurde. Der Abend danach war ein fröhlicher Abschluss, den Abschied am nächsten Tag konnten wir gut verdrängen. Als wir am nächsten Tag unseren Mannschaftsbus bestiegen hatten, fielen viele unmittelbar und übernächtigt in eine Art Tiefschlaf, um erst zu einer Pause wieder aufzuwachen. Die Verabschiedung in Nieder-Olm letztendlich war weniger von Traurigkeit, sondern mehr von Vorfreude auf bevorstehende Konzerte geprägt.


Ein großer Dank geht schlussendlich an die Schulleitung, die uns diese Fahrt ermöglichte, sowie natürlich an die großartigen Leiter Herrn Menges und Herrn Rudszeck, mit denen die Big Band erst zu etwas Besonderem wurde!

DaheimDaheim.htmlshapeimage_7_link_0
Bilder der 
FahrtBilder_Konzertfahrt.htmlBilder_Konzertfahrt.htmlshapeimage_8_link_0shapeimage_8_link_1